
Der 40jährige Wiesbadener hatte den FCW, nach dem Ausscheiden von Yves Jacobs, bis Dezember übernommen; ein längeres Engagement war leider aufgrund privater Gründe und Terminen nicht realisierbar. Hengstenberg bleibt in seiner kurzen Amtszeit der erfolgreichste FCW Trainer und hat eine "weiße Weste". Mit drei Siegen, einem Unentschieden und einem Torverhältnis von 9:2 Toren aus vier Spielen konnte "Hengsti" auch in der kurzen Zeit der Mannschaft seinen Stempel aufsetzen und Handschrift hinterlassen. Es hätten noch mehr Spiele dazu kommen sollen, doch zwei Mal aufgrund von Unbespielbarkeit des Platzes und ein Mal wegen Personalmangel bei den Gästen verhinderten weitere Matches unter seiner Leitung. Auch der abwechslungsreiche Trainingsaufbau-, Gestaltung- und Durchführung, die regelmäßigen Donnerstags stattfindenen Mannschaftssitzungen sowie die ausführliche Taktiksitzung bleiben besondes bei den Spielern in sehr guter Erinnerung, ebenso das fast gepredigte die Pässe "mit Temperatur" zu spielen.
Bleibt abschließend zu sagen, dass Mannschaft und Verein sich für das Engagement bedanken und den berühmten Satz aufgreifen: "Heute ist nicht das Ende aller Tage, wir sehen uns wieder - keine Frage. Danke, Hengsti!